„Bims, das weiße Gold unserer Region“, so bezeichnete Werner Zimmer im Rahmen einer Führung durch das Bims-Museums in Kaltenengers unseren Naturbaustoff, aus dem in unserer Region die Mehrzahl aller Häuser gebaut worden sind. „Begonnen hat alles mit dem Ausbruch des Laacher Sees vor rund 13 000 Jahren. Wissenschaftler haben berechnet, dass unser Bims zunächst in bis zu 30 Kilometer Höhe geschleudert wurde und dann langsam auf die Erde sank. Wie sonst wäre es zu erklären, dass Bimsvorkommen des Laacher Sees in Süd-Schweden sowie im Norden von Italien gefunden worden sind“, ergänzte Werner Zimmer und stellte die Entstehungsgeschichte sowie die Eigenschaften von Bims und anderen heimischen Baustoffen ausführlich dar. „Hochwertiger Bims ist vielfältig einsetzbar und findet sich in einer Fülle von Reinigungs- und Hygienemitteln wieder. Wichtig jedoch ist, dass er den gesetzlichen Standard der Energieeinsparverordnung beim Häuserbau erfüllt“, führte Werner Zimmer aus. Der Besuch des Bims-Museums in Kaltenengers war Gegenstand einer Projektwanderung des SPD-OV St. Sebastian zur Förderung unserer Kinder- und Jugendarbeit. Pünktlich um 10:00 Uhr trafen sich interessierte Mitbürgerinnen und Mitbürger zur gemeinsamen Wanderung in das Bims-Museum. Während Werner Zimmer den Besuchern den Baustoff Bims näherbrachte, hatten Kinder die Gelegenheit selbst einen Bimsstein zu bauen, zu dekorieren und mit nachhause zu nehmen. Rund 90 Minuten Führung machen hungrig und durstig, warum die SPD St. Sebastian im Anschluss zu einem zünftigen Mittagessen eingeladen hatte. Da einzig der Eintritt in das Museum von den Teilnehmern zu tragen war wurde ordentlich für die Kinder- und Jugendarbeit in St. Sebastian gespendet. Einige ortsansässige Unternehmen haben noch ihre Spendenbereitschaft signalisiert, warum wir die abschließende Spendensumme zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgeben werden. „Aufgrund des großen Zuspruchs unserer Projektwanderung wollen wir auch im nächsten Jahr wieder ein Projekt durchführen. Welchen Förderschwerpunkt wir dann legen wird noch diskutiert und zeitig bekanntgeben“, sagte die 2. Vorsitzende Manuela Lauxen. Der SPD-OV bedankt sich bereits jetzt bei den Spendern für die gespendeten Gelder sowie bei Herrn Werner Zimmer für die interessante Führung rund um das „weiße Gold“.
Pressemeldung SPD St. Sebastian
Auf Initiative der SPD Sankt Sebastian besuchte Staatsminister Roger Lewentz die freiwillige Feuerwehr St. Sebastian
Im Zeichen der Feuerwehr stand am Freitag, 11. September 2015, der Besuch des Staatsministers Roger Lewentz, Minister für das Innere, für Sport und Infrastruktur den Löschzug der freiwilligen Feuerwehr in St. Sebastian.
Auf Einladung der Ortsgemeinde und in enger Kooperation mit dem SPD-Ortsverein konnte es gelingen, den Minister von einem Besuch unserer Feuerwehrkammeraden zu überzeugen. Nach Begrüßung durch Ortsbürgermeister Marco Seidl informierte Bürgermeister der Verbandsgemeinde Weißenthurm Herrn Georg Hollmann -der die Gespräche dankeswerterweise unterstützte- über den aktuellen Sach- und Planungsstand des neuen, gemeinsamen Feuerwehrgerätehauses, gefolgt von Wehrführer Mathias Kröber, der den anwesenden Gästen seine Feuerwehrkammeraden sowie die innere Organisation des Löschzuges vorstellte.
Besonders beeindruckend war Kröbers geschichtlicher Rückblick auf vergangene Zeiten. „Wir sind stolz auf unsere Jugendfeuerwehr, die Wehrführer a.D. Rudolf Moskob als erste Jugendfeuerwehr im Landkreis Mayen-Koblenz gründete und somit Pionierarbeit geleistet hat“, sagte Kröber und ergänzte, dass man sich auf das neue, gemeinsame Feuerwehrgerätehaus St. Sebastian/Kaltenengers freue. „(…) natürlich wird es die eine oder andere Diskussion mit unseren Feuerwehrkammeraden aus Kaltenengers geben, jedoch hat sich die Zusammenarbeit in der Vergangenheit gut gestaltet, warum wir auch zukünftig gut und zielführend kooperieren werden“, ergänzte Kröber und begrüßte ebenso die Kammeraden der freiwilligen Feuerwehr aus Kaltenengers.
Besonders erfreute Minister Lewentz das junge Führungsteam des Löschzuges St. Sebastian, denn mit Wehrführer Mathias Kröber und seinem Stellvertreter Miro Höfer ist der Generationswechsel gut gelungen; im Verbund mit erfahrenen Unterstützern durch die Wehrführer a.D. Rudolf Moskob, Rolf Höfer und des stellv. Wehrführers a.D. Michael Schäfer. „Natürlich wollen wir bei unserer Teamarbeit das Engagement unserer Kammeraden im Gesamten würdigen“, versicherte Kröber.
In der anschließenden, bürgeroffenen Diskussion stand, neben der Errichtung des neuen Feuerwehrgerätehauses die Folgenutzung des derzeitigen (alten) Feuerwehrhauses durch die Ortsgemeinde im Fokus, das sich im Eigentum der Verbandsgemeinde befindet und zunächst von der Ortsgemeinde übernommen werden muss. „Trotz leerer Kassen wollen wir uns natürlich nicht davon abhalten lassen, unsere Ortsgemeinde im Einklang mit allen Sozialpartnern weiterzuentwickeln, benötigen hierzu jedoch jeder Unterstützung aus dem Land“, betonte Seidl in seinem Sachvortrag. Das alte Feuerwehrhaus nimmt bei einer Vielzahl von örtlichen Veranstaltungen eine zentrale Ver- und Entsorgungsrolle ein, warum Einigkeit darin besteht es in kommunaler Hand halten zu wollen. Was dies kostet und mit welchen Förderungen zu rechnen ist, wird derzeit geprüft, um bei künftigen Haushaltsplanungen valide Zahlen einzubringen. Wehrleiter Arndt Lenarz, der ebenso zu den Gästen gehörte, würdigte das politische Engagement zur Unterstützung der Feuerwehreinheiten, hinterfragte jedoch kritisch, warum es nicht möglich war, den ersten Planungsentwurf des neuen Gerätehauses zu genehmigen. „Zwar sah dieser gegenüber dem nun geplanten Feuerwehrhauses Mehrkosten außerhalb der Förderfähigkeit vor, jedoch wurde eine alternative Finanzierung nicht von der ADD unterstützt“, bemerkte Wehrleiter Lenarz kritisch.
„In jedem Jahr wird die Landesregierung seitens des Rechnungshofes aufgefordert, freiwillige Feuerwehren zusammenzuschließen oder gar abzuschaffen. Wir werden uns diesem Druck nicht beugen und weiterhin freiwillige, ortsansässige Feuerwehren unterstützen, da sie ein wesentliches Element des Ortslebens darstellen“, so Lewentz im Einklang mit VG-Bürgermeister Hollmann. Sowohl über eine Förderung der Folgenutzung sowie über den weiteren Verlauf der Verhandlungen hierzu werden wir weiter berichten.
„Selbstverständlich sehen wir uns mit großen Herausforderungen konfrontiert und nehmen diese an“, sagte Malu Dreyer im Rahmen eines Bürgerempfangs. „(…) dass Bildung und Erziehung kostenfrei in Rheinland-Pfalz bleiben muss, ist selbstverständlich für uns. Bildung fängt jedoch bereits in der Kita an und führt sich in unserem Schulsystem fort“, sagte Dreyer. „Wir wollen und dürfen es nicht zulassen, dass gewissen sozio-ökonomischen Schichten, Bürgern mit einem unterdurchschnittlichen Einkommen, der Zugang zur akademischen Bildung aufgrund ihrer Einkommenssituation verweigert wird“, ergänzt Dreyer, weist jedoch ebenso darauf hin, dass „(…) nicht einzig ein akademischer Abschluss zukunftsfähig machen darf. Als Sozialdemokratin liegt mir besonders am Herzen, dass auch Menschen mit einer fundierten Berufsausbildung ihr Auskommen haben“, beton Dreyer und verwies auf die Bedeutung von qualifizierten Handwerksberufen in unserer Gesellschaft. „Wir haben in Rheinland-Pfalz bundeweit die drittgeringeste Arbeitslosigkeit. Zwar ist dies positiv, jedoch werden wir uns dennoch nicht auf unseren Lorbeeren ausruhen. Ziel muss es sein, jedem Bürger einen Arbeitspatz anzubieten, der ihn in Lohn und Brot bringt“ und erläutert dies an einem rheinland-pfälzischen Traditionsunternehmen aus Koblenz. Bekannterweise ist die Einführung des gesetzlichen Mindestlohns eine Errungenschaft der SPD. Gemessen an vergleichbaren Industrienationen, wie etwa Luxemburg mit 1900.-monatlich brutto, Frankreich mit 1 400.- Euro brutto monatlich oder England mit umgerechnet 9,36 € brutto pro Stunde liegt Deutschland mit einem Mindestlohnstundensatz von 8,50 Euro brutto eher im moderaten Mittelfeld. In anderen Industrienationen, wie bspw. England, musste dies jedoch nicht durch den Staat geregelt werden, sondern die Tarifpartner konnten sich darauf einigen, was Respekt verdient. „(…) unser Mindestlohn reflektiert nicht nur einen Mindestsatz an Entlohnung sondern schützt ebenso die Würde der menschlichen Arbeitskraft“, ergänzte Marco Seidl vom SPD-OV im Gespräch mit der Ministerpräsidentin. Weitere Diskussionsthemen waren die Flüchtlingssituation, die Internetversorgung im ländlichen Raum, sowie die Förderung des Ehrenamtes.
Im 4-Augengespräch zwischen der Ministerpräsidentin Dreyer und dem SPD-OV St. Sebastian wurde weiter über die kommunalpolitische Umsetzung der Landesziele diskutiert. „Selbstverständlich sehen wir uns gegenüber den Kommunen in der Pflicht zu unterstützen. Ich erinnere mich gerne an meinen Besuch in St. Sebastian im Dezember 2013, sage Dreyer. „(…) Frau Irene Alt, Landesministerin für Integration, Familie, Kinder, Frauen und Jugend, wird darum die Kindertagesstätte in St. Sebastian besuchen und sich von der Bedeutung einer aktiven Kinderbetreuung überzeugen. Ebenso bereiten wir seitens der Landesregierung den Besuch von Landesminister Roger Lewentz in St. Sebastian vor“, sagt Dreyer. „Zwar kann ich hier und heute keine konkreten Zahlen oder Fakten nennen, jedoch werden wir die Ministerbesuche sorgfälltig reflektieren, um Eurer Kommune jede mögliche Unterstützung zukommen zu lassen“, versicherte Dreyer dem SPD-OV. Nach den Ministerbesuchen werden wir hierzu weiter informieren.
Pressemitteilung SPD-St. Sebastian
Zwar gibt es die SPD-Arbeitsgruppe „Lärmschutz und Emissionen“ schon länger, jedoch wird sie ab jetzt aktiv und nachhaltiger am Lärm- und Emissionsschutz in unserer Ortsgemeinde arbeiten. Diplom-Ingenieur Martin Hahn, der bekannterweise viele Projekte in unserer Ortsgemeinde bzgl. eines aktiven Lärmschutzes begleitet sowie Mitja Thurau, der sich überzeugt dem Thema „Lärm & Emissionen“ angenommen hat, wollen künftig für unseren Bürgerschutz arbeiten. „(…) dabei geht es um mehr als die reine Lärmbelastung. Es geht ebenso um Licht- und um Staubemissionen. Die derzeitige europäische Emissionsrichtlinie, die in verbindliche, nationale Standards gebracht worden sind, muss bei den Bürgerinnen und Bürgern ankommen. Zwar haben wir oft das Gefühl, dass uns Europa überreguliert, jedoch können wir in diesem Fall eine Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität für St. Sebastian erreichen ohne dem Fortgang wirtschaftlicher Entwicklungen zu schaden“, so Hahn und Thurau. „ (…) aktuell hat die Deutsche Bahn eine Lärmkartierung vorgenommen. In diesem Jahr ist die zweite Stufe der Lärmaktionsplanung terminiert. Außerdem ist der Zustand der Lärmschutzwand Autobahn in einem erbärmlichen Zustand. Anstatt diese zu sanieren fordern wir eine Erneuerung“, sind sich Hahn und Thurau einig. Wann immer Sie Fragen hierzu haben, Unterstützung benötigen oder aber Unterstützung leisten wollen, so können Sie sich gerne an uns wenden:
Martin Hahn: Martin.Hahn(at)spd-sankt-sebastian.de
Mitja Thurau: Mitja.Thurau(at)spd-sankt-sebastian.de
Pressemeldung SPD-OV St. Sebastian
Ortsentwicklung und politische Basisarbeit bedeutet neben einem verantwortlichen Umgang mit öffentlichen Steuergeldern und einer geordneten Einnahme- und Ausgabenpolitik ebenso die Unterstützung freiwilliger Aktivitäten in unserer Ortsgemeinde. Dass die Finanzen in der Vergangenheit aus dem Ruder gelaufen sind, wurde schon vielfältig dargestellt. Da dies den künftigen Handlungsspielraum unserer Kommune einschränkt, hat der SPD-OV ein mittelfristiges Konzept erarbeitet, das die Entwicklung unserer Ortsgemeinde unterstützt. Im Rahmen eines Kreativwochenendes wurden Projekte zur Förderung folgender Ortsentwicklungsfelder erarbeitet:
Die vorgestellten Entwicklungsfelder sind jedoch keinesfalls erschöpfend sondern werden stetig weiterentwickelt, ergänzt und angepasst. Für 2015 wird an einer geselligen Aktion zur „Förderung von Familien & Unterstützung der Kinder- und Jugendarbeit“ gearbeitet, bei der unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger die Möglichkeit zur Spende zugunsten eines vorgestellten örtlichen Projektes erhalten. Die ortsansässige Wirtschaft soll ebenso eingebunden werden. In Kürze wird allen Basjanesern in einem gesonderten Schreiben eine Einladung zur Teilnahme zugestellt. Es würde uns freuen, wenn möglichst viele Teilnehmer(innen) unsere Ortsentwicklung auf freiwilliger und ehrenamtlicher Basis unterstützen.
Pressemeldung SPD-OV St. Sebastian 19.07.2015
- Marco Seidl -
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